Classic Motown back on Stage!

Ron Williams präsentiert die Geschichte des legendären Motown-Labels und dessen unvergessliche Hits

THE SOUND OF CLASSIC MOTOWN ist eine Hommage an die goldene Ära des weltbekannten Labels. Motown steht für No.1-Hits am laufenden Band, glamouröse Acts und eine musikalische Revolution! Und noch heute versprüht der Name einen ganz besonderen musikalischen Zauber. Aus dem Hause Motown gingen Weltstars hervor, die bis heute nicht wegzudenken sind: Jackson 5, Diana Ross und die Supremes, Stevie Wonder, The Temptations, Marvin Gaye, The Four Tops uvm.

In THE SOUND OF CLASSIC MOTOWN kehrt der bekannte Schauspieler Ron Williams zurück zu seinen Wurzeln und entführt als Radio-DJ das Publikum in die Blütezeit des Detroit-Sounds mit Hits wie Stop! In the Name of Love, Dancing in the Streets, Papa Was A Rollin´ Stone, Let´s Stay Together, Signed Sealed Delivered und vielen mehr. Daneben plaudert der ehemalige Sprecher des Radiosenders AFN aus dem Nähkästchen… Denn, neben dem unglaublichen musikalischen Erfolg ist die Geschichte von Motown auch eine Geschichte voller Liebe, Intrigen, Streitigkeiten und Konkurrenzkämpfen. Beginnend bei der Frage: Wer ist die bessere Band? The Temptations oder The Four Tops?

Zahlreiche Showelemente machen die Welt von „Hitsville USA“ mit all ihren Beteiligten hautnah erlebbar. Musikalisch garantieren 5 male und 5 female Lead-Vocals den originalen Motown-Sound – angefangen von den glänzenden Klängen der Supremes bis hin zu den einnehmenden Harmonien der Temptations und der Four Tops. Das Fundament dafür bildet eine hochkarätige 10-köpfige Band in der Besetzung der legendären Funk-Brothers – unerlässlich für den originalen Motown-Klang.

MOTOWN

In der Geschichte der „Sweet Soul Music“ spielen Plattenlabels ein wichtige Rolle. Eine Firma jedoch hat wie keine andere globale Musikgeschichte geschrieben: Motown. 1959 wurde sie von Berry Gordy jr. in der Garage seines Einfamilienhauses in der Motorstadt Detroit gegründet (Motown = Motor Town). Das Startkapital betrug 800 $. Bevor Gordy Plattenproduzent wurde, ist er Stukkateur und Autopolsterer in der Nachtschicht bei Ford. Aber der Selfmademan ist auch leidenschaftlicher Musikfan. Und als Afro-Amerikaner will er nicht einsehen, warum das Musikgeschäft immer noch eine weiße Domäne ist. Die Schwarzen machen zwar die Musik – aber die Weißen verdienen das Geld.

Bezeichnenderweise ist der erste Hit der Firma: Money – That´s What I Want mit Barret Strong. Er landet auf Platz 2 der Billboard-Charts. Der Erfolg spornt ihn und Smokey Robinson, Berrys Freund und Music Director, an weiter zu machen. Der Sänger der Miracles und Vice-President führt die legendäre Studioband von Motown – The Funk Brothers. Mit traumwandlerischer Sicherheit können sie jedem Song ein typisches Motown Arrangement geben.

Verantwortlich für die hohe Produktivität sind vor allem aber auch die genialen Songschreiber der Company: das Erfolgstrio Brian Holland, Lamont Dozier, Eddie Holland und natürlich der Boss selbst. Berry Gordy ist Pedant und musikalisches „Trüffelschwein“ zugleich. Sein Anspruch ist klar: „Hitville USA.“ Er schreibt diese Mission seiner Firma als Schild über die Eingangstür. In der Blütezeit von Motown kommen 30% der amerikanischen Top Ten-Hits aus dem Haus des Pop-Hexenmeisters in Detroit. Für seinen Traum kennt der Fanatiker Gordy keine Gnade. Wenn eine Platte in den ersten sieben Tagen keinen Erfolg hat, wird sie vom Markt genommen.

Trotzdem – der Anspruch und Erfolg von Motown ist überwältigend. Berry Gordy will junge schwarze Künstler aufbauen, sie zum Erfolg führen. Er will „Schwarzen Soul (auch) für Weiße machen“. Hierfür entwirft er ein Stilkonzept. Die Motown-Künstler müssen gepflegt sprechen, anständig gekleidet sein und sich zu benehmen wissen. Hierfür verordnet Gordy den jungen Afro-Amerikanern Benimm-Schulungen und Stilkundeunterricht.

Zur Topzeit stehen u.a. The Marvelettes, Diana Ross & The Supremes, Gladys Knight & The Pips, The Four Tops, The Temptations, Stevie Wonder und The Jackson 5 unter Vertrag. Ende der 60er Jahre ist Motown das erfolgreichste Unternehmen der USA, das von Afro-Amerikanern geführt wird. Als Berry Gordy 1988 sein Lebenswerk verkauft, erhält er immer noch 61 Millionen Dollar dafür. Motown hat entgültig gezeigt, dass die Welt im 20. Jahrhundert durch die schwarzen Künstler moderner klingt.

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